JOKA Massiv 716 IER45 Eiche Naturell 10 x 16 roh Hochkantlamellenparkett
Bei JOKA Massiv 716 IER45 Eiche Naturell 10 × 16 stehen die schmalen Lamellen hochkant auf dem Untergrund. Ihre Länge beträgt 160 mm, die sichtbare Breite 10 mm und die Materialstärke 16 mm. Das rohe Massivparkett erzeugt dadurch ein enges Holzraster mit vielen natürlichen Farb- und Strukturwechseln.
Was beschreibt die Angabe 10 × 16?
Die beiden Maße bezeichnen Breite und Stärke der einzelnen Lamelle. Es handelt sich nicht um die Größe eines kompletten Verlegeelements. Für den sichtbaren Rhythmus ist die 10-mm-Breite wichtig, für die Höhenplanung dagegen vor allem die 16-mm-Stärke zusammen mit den weiteren Aufbauschichten.
Naturell erlaubt nach dem Herstellerdatenblatt unter anderem Äste und Farbunterschiede. Gesunder Splint kann bis zu 15 Prozent vorkommen. Die Sortierung passt deshalb zu einer Auswahl, bei der das gewachsene Holzbild erkennbar bleiben soll.
Untergrund und Oberfläche gehören zum Projekt
Die Elemente werden vollflächig verklebt. Voraussetzung ist ein für das System geeigneter Untergrund. Notwendige Ausgleichsarbeiten, die Wahl des Parkettklebstoffs und die Anschlussplanung sollten vor der Materialbestellung feststehen. Eine schwimmende Klickmontage ist für dieses Produkt nicht vorgesehen.
Da IER45 roh geliefert wird, folgen die erforderlichen Arbeiten zur Oberflächenvorbereitung und Behandlung vor Ort. Wähle das Finish passend zur gewünschten Holzfarbe, zum Glanz und zur späteren Pflege. Die Oberfläche eines fertig behandelten Bodens kann deutlich anders wirken als die rohe Eiche.
Was ist langfristig zu berücksichtigen?
Die Pflege richtet sich nach dem aufgebrachten Öl- oder Lacksystem. Bewahre diese Produktangaben auf, damit eine spätere Auffrischung gezielt erfolgen kann. Schutzgleiter und regelmäßige Schmutzaufnahme reduzieren vermeidbare Belastung.
Für beheizte Untergründe ist eine Abstimmung der gesamten Konstruktion erforderlich. Auch bei Massivholz sind geeignete klimatische Bedingungen während der Nutzung wichtig. Aussagen zu späteren Schleifmöglichkeiten müssen den tatsächlichen Bodenaufbau und dessen Zustand berücksichtigen.