JOKA Massiv 723 HER60 3 Eiche Naturell 160 roh Hochkantlamellenparkett
JOKA Massiv 723 Eiche Naturell in der 160-mm-Ausführung bietet ein markantes Hochkantlamellenbild aus massivem Holz. Die Lamellen sind 8 mm breit und 23 mm stark. Gegenüber der kürzeren 120-mm-Variante zeigt diese Ausführung längere zusammenhängende Holzabschnitte innerhalb des kleinteiligen Musters.
Das Raster über die Raumfläche beurteilen
Für die Gestaltung zählt die Wiederholung vieler Lamellen. Breite Möbel, größere Teppiche und freie Laufwege bestimmen, wie viel von diesem Muster sichtbar bleibt. Plane die Verlegerichtung zusammen mit den Raumachsen und den Anschlüssen an Nachbarflächen.
Naturell steht bei dieser Serie für eine natürliche, lebendige Holzauswahl. Das Datenblatt lässt Farbunterschiede, Splint und weitere gewachsene Merkmale zu. Eine monochrome Fläche ist daher nicht zu erwarten. Die spätere Oberflächenbehandlung kann den Kontrast zwischen einzelnen Holzanteilen zusätzlich beeinflussen.
Verklebung und Anschlussdetails zusammen planen
Die 23 mm starke Ausführung ist zur vollflächigen Verklebung vorgesehen. Der tragfähige Untergrund und die passenden Verlegeprodukte bilden gemeinsam die Grundlage. Ob zusätzliche Ausgleichsarbeiten nötig sind, lässt sich erst nach der Prüfung vor Ort festlegen.
An Türen und Treppen ist die fertige Höhe maßgeblich, nicht nur die Holzstärke. Berücksichtige deshalb auch Klebstoff und vorbereitende Schichten. Bei Fußbodenheizung muss der konkrete Aufbau einschließlich seiner thermischen Eigenschaften gesondert abgestimmt werden.
Die endgültige Oberfläche entsteht nach der Verlegung
Dieses Hochkantlamellenparkett wird roh geliefert. Ein geeignetes Öl- oder Lacksystem sowie die dafür nötige Oberflächenvorbereitung sind zusätzlich einzuplanen. Besprich die gewünschte Farbwirkung und den Glanzgrad vor der Verarbeitung mit dem Fachbetrieb.
Die Pflege des fertigen Bodens hängt anschließend vom gewählten Finish ab. Dokumentiere die eingesetzten Produkte, damit Reinigung und spätere Auffrischung darauf abgestimmt werden können. Massivholz lässt sich bei entsprechender Reststärke und geeignetem Zustand renovieren; konkrete Schleifreserven sind am fertigen Boden fachlich zu beurteilen.